Es wird Zeit für ein persönliches Fazit:

Bad Nauheim, 17. August 2021 

Liebe Patientinnen und Patienten,

1) Ich war von Start weg sehr skeptisch weil ich fand, dass die Pandemie zum einen sehr viel weniger schlimm verlief, als prognostiziert wurde („Leichenberge“, „Jeder kennt Verstorbene“ usw…), aber massiv politisch Panik verbeitet wurde („Panikpapier“ des BMI) und die Impfung extrem schnell zugelassen wurde, obwohl der Mechanismus praktisch unerprobt war.

2) Meine Befürchtungen bezüglich der Nebenwirkungen des Impfstoffes wurde leider bestätigt, ich habe noch nie einen Impfstoff mit derart vielen Nebenwirkungen erlebt (Todesfall in der eigenen Praxis!)

3) Auf der anderen Seite scheint die Impfung in der Breite nicht allzu viel zu schützen. Einerseits heißt es zwar schwere Verläufe würden sicher verhindert, anderseits steigen aktuell gerade in den Ländern mit hohen Impfquoten die „Inzidenzen“ massiv  an (Israel, Island usw…). Der Rückgang der schweren Fälle kann an der Impfung liegen, aber auch daran, dass das Virus harmloser geworden ist (Mutanten…)

4) Auch die Verantwortlichen scheinen nicht so richtig an die Impfung zu glauben, wir haben die historisch einmalige Situation, dass man angeblich als Ungeimpfter Menschen mit einer Krankheit anstecken kann, die man selber gefühlt gar nicht hat und gegen die die Anderen geimpft sind! Anders ist der Druck nicht zu erklären (es sei denn man würde an finanzielle Interessen denken, was wir aber natürlich nie tun würden 😉 )

5) Es wird massiv Druck ausgeübt, beginnend mit dem „Panikpapier“, ständiger unkritischer und grob einseitiger Berichterstattung in den Massenmedien und einem de-facto Impfzwang, den man einführt, obwohl man vor einigen Monaten fest versichert hat, dies niemals zu wollen. Im Gegenteil, alle diesbezüglichen Mahner waren „Covidioten und Verschwörungstheoretiker“. Komisch bloß, dass so viele der Warnungen dann auch eingetroffen sind….

6) Ich bin mittlerweile mehr denn je überzeugt, dass die Impfung nicht für alle Menschen geeignet ist, weil sie m.E. zu viele Nebenwirkungen hat und die Krankheit bei weitem nicht so schlimm ist, wie man es uns glauben machen wollte und immer noch will.

7) ich denke weiterhin, dass es als Hochrisikopatient/in sinnvoll ist, sich impfen zu lassen. Dies wegen der relativ höhreren Sterberate an der Krankheit. Bei Menschen über 80 scheint die Krankheit hundertmal tödlicher zu sein, als die Impfung. Dies sagen die RKI-Daten bis Ende Mai, seit dem wird das leider nicht mehr publiziert!

8) Angesichts fehlender Risikodaten für junge Menschen (wegen der fehlenden Informationen in den RKI-Dokumenten seit Juni (als man anfing ohne auch junge Erwachsene zu impfen)) kann ich das Risiko für diese Gruppe nicht beurteilen. Die offiziellen Daten zum Krankheitsverlauf bei Jüngeren und vor allen bei Kindern machen es aber immer unwahrscheinlicher, von der Impfung gesundheitlich zu profitieren, je jünger man ist. Um zu wissen ob und falls ja wo, der „break even point“ (der Punkt an dem das Risisko unkippt, die Impfung also gefährlicher wird, als sich nicht impfen zu lassen) liegt bräuchte man Daten, welche aber nicht veröffentlicht werden seit Ende Juni 2021….

9) Und das alles ohne wirkliche Langzeitdaten. Ohne Zahlen (nicht nur Einzelfallberichten) zu „long-Covid“ auf der einen und Impfschäden (Fruchtbarkeit, Autoimmunerkrankungen) auf der anderen Seite….

Fazit:

A) Angesichts der oben genannten Punkte bleibe ich auf jeden Fall bei der Entscheidung, Niemanden zu impfen, die bzw. der sich nicht selber entscheiden kann. Ich werde also wie bisher keine Kinder unter 16 und ab sofort auch keine Schwangeren mehr impfen.

Nur – raten kann ich zu der Impfung aus vollem Herzen und mit guter Überzeugung nur im hohen Lebensalter und bei schweren Krankheiten. Und sonst eben eigentlich nicht.

Ihr Jürgen Fehr

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