In eigener Sache….Bitte lesen, wenn man diese Seite zum ersten mal aufruft !

oder…je mehr man über eine Sache weiß, umso eher sollte man darüber schweigen

Nach meinem Urlaub erhielt ich ihn „endlich“, den Brief der Landärztekammer….

Eine mir völlig unbekannte Frau hatte sich an die Ärztekammer gewandt mit folgender Nachricht:

„Dieser Hausarzt aus Karben rät allen nicht vorerkrankten Menschen unter 80 Jahren auf seiner Hompage vom Impfen ab. Zusätzlich ist auf der Homepage ein Link zu einem Blog von eben diesem Arzt“

die Rechtsabteilung der Landsärztekammer Hessen machte daraus eine „Beschwerde der Frau….“ und gab mit – unter Hinweis auf die „Berufsaufsicht“ mit Fristsetzung Zeit, schriftlich Stellung zu nehmen. wobei sie mich darauf hinwies, dass „Sie selbstverständlich nicht verpflichtet sind, sich selbst zu belasten“, ich aber verpflichtet sei „mitzuteilen, ob Sie sich zur Sache einlassen möchten oder nicht“.

Ich denke mal, dass Sie meine Homepageseite zum Thema COVID kennen (http://www.hausarzt-karben.de/covid.html) und sich selber einen Eindruck verschaffen können, mit wie schlimmen Falschaussagen ich dort um mich werfe….

Nun dachte ich ja, ich sei durch das Recht zur Meinungsäußerung geschützt, aber das ist wohl falsch gedacht, wie dieser Artikel aus dem Ärzteblatt der Ärztekammer Nordrhein exemplarisch zeigt:

26 Rheinisches Ärzteblatt / Heft 4 / 2021
Corona-Leugner, Impfgegner und Meinungsfreiheit
Wenn Ärztinnen und Ärzte bestimmte Regelungen zur Eindämmung der Corona­ Pandemie als nicht sinnvoll ansehen oder der Meinung sind, dass wissenschaftliche
Nachweise für die angeordneten Schutzmaß­nahmen fehlen, steht es ihnen aufgrund der grundgesetzlich geschützten Meinungsfrei­heit (Art. 5 Abs. 1 GG) zwar frei, diese Ansicht im Privaten zu vertreten. Die gewissenhafte Ausübung des Arztberufs erfordert aber ne­ben der fachlichen Qualifikation die Beach­tung des anerkannten Standes der medizi­nischen Erkenntnisse (§ 2 Abs. 3 BO). Eine private Meinung, die nicht dem anerkannten Stand der Wissenschaft entspricht, sollte ein Arzt deshalb im Praxisalltag nicht äußern. Ärztinnen und Ärzte haben darüber hinaus auch in ihrem außerberuflichen Ver­halten dem ihnen von der Öffentlichkeit entgegengebrachten Vertrauen zu entspre­chen (§ 2 Abs. 2 BO). Deshalb ist bei öffent­lichen Auftritten „als Arzt“ ebenfalls Zu­rückhaltung geboten. Denn die Bevölkerung bringt der Einschätzung von Ärztinnen und Ärzten zu gesundheitlichen Themen in der Regel großes Vertrauen entgegen. Insbeson­dere in der jetzigen, von großer Unsicherheit geprägten Lage kann ein öffentlicher Auftritt als „Corona­Leugner“ zu einer erheblichen Verunsicherung der Bevölkerung beitragen, auch wenn er im Einzelfall durch die Mei­nungsfreiheit gedeckt sein kann
.

AUS DIESEM GRUND GILT VORSORGLICH FESTGESTELLT: ALLE AUSSAGEN IN DIESEM BLOG STELLEN NUR MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG DAR. BITTE LASSEN SIE SICH DURCH MEIN STUDIUM, FACHARZTWEITERBILDUNG UND 17 JAHRE PRAXISERFAHRUNG NICHT VERLEITEN, DIES FÜR IRGENDWIE MEDIZINISCH BEGRÜNDETE AUSSAGEN ZU HALTEN. IN ZWEIFELSFÄLLEN FRAGEN SIE BITTE IMMER BEI DEN OFFIZIELLEN STELLEN DER GESUNDHEITSPOLITIK UND DEREN NACHGEORDNETEN BEHÖRDEN NACH. ICH WEISE DARAUF HIN, DASS ICH AUS RECHTLICHEN GRÜNDEN ALLE HIER GEMACHTEN AUSSAGEN NIEMALS SO IM ALLTAGSLEBEN ALS ARZT DENKEN. GESCHWEIGE DENN ÄUSSERN WÜRDE.

Ihr Jürgen Fehr

Beitrag erstellt 29

19 Gedanken zu „In eigener Sache….Bitte lesen, wenn man diese Seite zum ersten mal aufruft !

  1. Ich bin erschüttert darüber wie sie die Dinge falsch nennen, Fakten verdrehen bzw. Dinge auslassen, damit diese dann Raum für Fehlinterpretationen lassen, das ist haarsträubend! Hier nur ein Beispiel, sie nennen die neue britische Studie zum Thema Viruslast bei geimpften Personen und jenen ohne Impfschutz in Bezug auf Covid -19, dass diese gleich hoch sei.
    1.) sie lassen aus, dass es sich um Menschen mit einem Impfdurchbruch handelt, also faktisch an Covid erkrankt sind. Sie lassen es aber so da stehen als ob alle diese hohe Ansteckung besitzen
    2.)sie schweigen sich auch darüber aus, das lediglich 36 Menschen untersucht wurden
    3.) und nicht alle der 36 die gleich hohe Viruslast zeigten.
    Natürlich sind das interessante Hinweise, welche zeigen das testen und Maske weiterhin wichtig sind. Jedoch sagt dies nicht das geimpfte Personen gleichermaßen übertragen. Weiter kann ich ihre Verharmlosung der hospitalisierten Menschen, sie reden ja lieber von „Fällen“ das macht es auch leichter weiter zu bagatellisieren, weil man dann sterben anonymisiert, kaum aushalten. Ich habe in Berlin auf unterschiedlichen Schwerpunkt Stationen gearbeitet (Leasing Fachpflegepersonal) und damit unfassbar schlimme Dinge erlebt. Dies ist keine Grippe, diesen Vergleich ziehen sie ja gern. Ich habe wirklich einige Kolleg*innen welche bis heute unter schweren Long Covid Verlauf leiden (unter 40, absolut gesund bis zum Tag der Erkrankung) dies lassen sie außen vor und raten vom impfen junger Erwachsene ab? Weiter fügen Sie Abbildungen ein, welche sie nicht hinreichend erklären. Sie zeigen eine wirklich mangelhaften Umgang mit statistischen Daten und Quellen, dies ist keine gute wissenschaftliche Praxis welche sie hier an den Tag legen. Es ist unverantwortlich Wissenschaft und Realität zu verdrängen. Sie sind Mediziner ich bitte sie auch im privaten Block ihre Verantwortung wahr zu nehmen, denn ihr Titel verleiht ihren Aussagen ein großes Gewicht.

    1. Die Sache mit der Viruslast, welche bei geimpften niedriger sein soll ist mehr ein Gerücht als Fakt. Eben so ein Gerücht, wie die Behauptung steriler Immunität usw…Das Thema ist aber gar nicht so wichtig.

      Worauf es aber ankommt ist das individuelle Risiko. Sie haben als Pflegerin auf Intensivstationen natürlich Kontakt mit den Menschen, bei denen die Krankheit schwer verläuft. Ich leugne das nicht und finde jeden einzelnen Todesfall sehr traurig. Das ändert aber nichts an der Tatsache des statistisch erfassbaren Risikos. Ganz sicher haben Sie auch schon Menschen an Herzinfarkten und Schlaganfällen sterben gesehen. Wissen Sie aber, dass nach offiziellen Empfehlungen eine Behandlung der zugrundeliegenden Risikofaktoren erst ab einem geschätztem Risiko von über 20% innerhalb von 10 Jahren erfolgt Bei niedrigerem Risiko erfolgt keine Behandlung! Da habe ich also Menschen mit einem Jahresrisiko für einen Tod am Herzinfarkt bzw. Schlaganfall von beispielsweise 0,5% (einer von zweihundert! das ist 1/4 (übliche Letalitätsrate) von 20 % in 10 Jahren)) und ich behandele – leitliniengetreu -NICHT. Bei CoVID 19 liegt das Sterberisiko von bspw. 50-60 Jährigen (angenommen, dass man auf jeden Fall erkrankt…) bei ca 6:100000 das sind 0,0006%. Wo macht da die Behandlung Sinn? Wieso behandele ich nicht besser erst Risikopatienten in Ländern, die weniger Geld haben („black life matters “ wohl doch nicht so…?).
      Ich kann Sie verstehen, Sie sehen eine selektierte Negativauswahl der Erkrankten und das verzerrt Ihre Wahrnehmung. Ich habe auch erlebt, wie der Leichenwagen jeden zweiten Tag vor dem Altenheim vorfuhr und bin deswegen absolut für die (freiwillige) Impfung von solchen Menschen. Aber ich habe auch erlebt wie ein 34jähriger Mann durch die Impfung eine Art Multiple Sklerose bekam und wie ein 80jähriger am nächsten Tag an einem Grand-Mal starb.
      Evidenzbasiertes Handeln in der Medizin heißt sich freizumachen von Einzeleindrücken und auf die ganzen Zahlen zu sehen. Das ist oft schwierig, aber machbar.
      Und Medizin muss den Menschen respektieren, inklusive seiner Entscheidungen, wie „verrückt“ die uns Anderen auch immer erscheinen.
      Deswegen impfe ich Jene, die das möchten und versuche die Anderen zu trösten. Viel mehr kann man ja leider nicht mehr machen.
      Vielleicht versetzen Sie sich einmal gedanklich in die Lage der skeptischen Menschen und versuchen nachzufühlen, wie das ist, wenn man bei Ihnen eine Zwangsmaßnahme durchführt, die Sie so gar nicht wollen und die Ihnen (vielleicht auch unbegründet) Angst macht. Impfen mag ein Akt der Liebe sein, aber erzwungene Liebe ist keine.

    2. Ergänzend zu der Antwort des Herrn Dr. Fehrs möchte ich noch kurz das Thema junge Menschen die an Corona erkranken und Long-Covid anreißen, das von der Autorin als Argument hinzugezogen worden ist.
      Ich finde es interessant, dass jetzt nach ein dreiviertel Jahren Pandemie so häufig das Wort Long-Covid in den Mund genommen wird. Schlimmer noch, bereits 2020 wurde von den üblich verdächtigen „Politiker*innen“, übrigens nach Corona ist Gendern ja das zweitwichtigste Thema ;-), in den Mund genommen, zu einer Zeit die statistisch gesehen es kaum ermöglicht hat, bereits von Langzeiteffekten reden zu können. Trotzdem hat man sich darauf berufen, dass es Langzeiteffekte sind. Man biegt sich das so zu recht, damit es in den Kram passt. Anders wiederum, wenn auf mögliche noch unbekannte Langzeitfolgen der Impfungen hingewiesen wurde, heißt es automatisch, nein, das sei nicht möglich, völlig ausgeschlossen.
      Long Covid gab es natürlich innerhalb „kürzester“ Zeit aber Langzeitfolgen aus der Impfungen wurden innerhalb der kurzen Zeit in der diese verimpft wurden, kategorisch ausgeschlossen. Wir müssen aber gar nicht auf die Langzeitfolgen einer Impfung schauen, sondern auf die, die bereits nach ein paar Wochen eintreten. Stehen die definitiv vorhandenen Nebenwirkungen einer Impfung bei der Altersgruppe vor allem bis Ende 30 (eventuell noch bis Ende 40) nur ansatzweise im Einklang mit den Risiken einer Corona-Erkrankung? Fragt man Lauterbach, heißt die Antwort ganz klar ja. Die Zahlen sprechen meines Erachtens nicht so dafür.
      Um das anhand der Zahlen aus der Schweiz deutlicher zu machen, im Übrigen sieht es nicht viel anders in Deutschland oder Österreich aus: Die Schweiz hat ca. 8,7 Mio. Einwohner, davon waren offiziell etwas mehr als 900.000 mit dem Virus infiziert. Laut Schweizer Statistiken sind seit Anbeginn der Pandemie 2837 Personen im genannten Altersspektrum bis 39 Jahre ins Krankhaus eingewiesen worden, was ca. 0,31% der gesamten coronainfizierten entspricht. Verstorbene bis 39 Jahre sind 22 Personen was ca. 0,0024% entspricht. Aus den Zahlen kann man jedoch nicht entnehmen, ob von den 2837 Personen aus der Altersgruppe bis 39 Jahren, die ins Krankenhaus eingewiesenen worden sind, selbst zu einer Risikogruppe aufgrund bestimmter relevanter Vorerkrankungen gehörten. Man kann nur mutmaßen, aber die Vermutung liegt nahe, dass dem so ist. Das heißt, man kann aus den Zahlen immer noch nicht valide bestimmen, wie viele Menschen zwischen 0-39 Jahren, die keiner Risikogruppe zugehörig sind, tatsächlich ernsthaft an Corona erkrankt sind. Weitet man die Statistik aus, dürfte die Dunkelziffer an Corona Erkrankten besonders im Spektrum der genannten Altersgruppe nochmals beträchtlich höher liegen, da einige entweder keine oder nur leichte Symptome aufweisen, die mit einer Erkältung verwechselbar sind. Belastbare Zahlen will ich hierzu keine nennen, da die Spannweite bei Dunkelziffern naturgemäß weit auseinanderfällt. Damit dürften aber zum Beispiel die Zahlen der 0,31% derjenigen Personen, die ins Krankenhaus eingewiesen wurde, nochmals in der Realität niedriger sein. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungsberichten aus der Praxis bei Personen im Alter zwischen 25 und 35, denen ich begegnet bin, die eine Coronainfektion durchmacht haben. Einige berichteten entweder, dass sie zufällig im Rahmen von Testungen erfahren haben, dass sie positiv sind oder von milden Symptomen. Das soll darüber natürlich nicht hinwegtäuschen, dass es auch genügend Personen in der Altersgruppe gibt, die von influenzaähnlichen Symptomen wie hohem Fieber berichtet haben.
      Als Gegenargument zu den geringen Krankenhauseinweisungen aus der Statistik könnte man sicherlich nennen, dass möglicherweise gerade wegen der Zunahme an Impfungen die Zahlen so gering sind. Allerdings sollte man bedenken, dass in Ländern mit einer vollständigen Impfquote unter 30% die Zahlen derjenigen bis 39 Jahre keinesfalls deutlich höher sind. Natürlich sind die Datenerhebungen vielleicht aus Ländern wie Russland, Indien, Indonesien, Philippinen ect. nicht die zuverlässigsten in der Hinsicht. Aber auf den ersten Blick deutet wenig darauf hin, dass es in solchen Ländern innerhalb der Altersklasse einen signifikanten Unterschied gegenüber Deutschland, Österreich oder der Schweiz gibt. Gerne lasse ich mich hier eines Besseren belehren. Wenn jemand hierzu belastbare Zahlen für andere Länder hat, kann der oder diejenige sie gerne einmal hier veröffentlichen, denn das würde ohne jede Zweifel die obigen Argumente entkräften. Denn wie gesagt, ich will nicht stur meine Argumente durchpeitschen, sondern möglichst alle Argumente oder Ansichten sammeln, um ein realitätsgetreues Abbild der Situation zu erlangen. Aber auch die Vergleichszahlen in Europa deuten darauf hin, dass bei der genannten Altersgruppe bei geimpften wie ungeimpften Personen praktisch kaum sehr schwere Krankheitsverläufe oder Todesfälle eintreten. Wenn man versucht herauszufinden, wer von den jüngeren Leuten in Deutschland coronabedingt in den Krankenhäuser liegt, so ist die Informationslage eher mit einem Flickenteppich vergleichbar. Googelt man aber ein bisschen findet man von manchen Krankenhäusern paar Statements wie 50% oder fast 70% derjenigen, wiesen eine erhebliche Vorerkrankungsgeschichte auf. Um hier mal eine Ende zu finden, belastbare Zahlen, die einen so massive Eingriffe vor allem bei der Gruppe jüngerer Personen rechtfertigen gibt es nicht.
      @Claudia Kalff wenn sie als Gegenbeweis andere valide Zahlen liefern können, lasse ich mich auch gerne umstimmen.
      Zum Schluss nochmals zu Long Covid. Die Frage ist zudem, wie misst man empirisch Long Covid? Wenn sich jemand nach einer überstandenen Covid Erkrankung noch paar Wochen schlapp und schwach fühlt, kann man diese Person unter die Rubrik Long Covid Syndrom einordnen? Ab wann beginnt Long Covid? Ähnlich Beobachtungen gibt es auch bei Influenza und selbst bei stärkeren Rhino-Verläufen. Da hat in der Vergangenheit komischerweise keiner von Long Influenza oder Long Rhino gesprochen. Trotzdem will ich keinesfalls Long Covid bagatellisieren, da es sicher Fälle gibt, die noch ohne sind. Aber ebenso stellt sich hier die Frage, wie hoch ist Fallzahl derjenigen, die an einem wirklich heftigen Long Covid Syndrom leiden? Selbst unter renommierten Medizinern ist Long Covid ziemlich umstritten. Aber wenn sie hierzu verlässliche Zahlen haben, dürfen sie diese gerne zur Klärung der Sachlage bereitstellen.

  2. Sehr geehrter Dr. Fehr,

    vielen Dank, für Ihre öffentliche Meinung, sachliche Aufklärung und Ihren Mut. Das haben heutzutage nicht viele. Es ist erschreckend und nicht nachvollziehbar, wie stark die Gesellschaft manipuliert, gespalten und unter Druck gesetzt wird. Warum darf ich mich nicht frei für etwas entscheiden, was mich angeblich schützen soll?! Und je mehr Druck aufgebaut wird, desto mehr verliere ich das Vertrauen in den aktuellen Impfstoff und noch weniger vertraue ich der Politik und den Mainstream Medien.

    Hochachtungsvoll (vom ganzen Herzen)
    M.W.

  3. Die Argumentation auf der medizinischen Seite ist sehr einleuchtend: Allein der Satz, dass die „sog. Herdenimmunität und damit [die] Beendigung der Pandemie wird nicht erreicht.“ erklärt zusammen damit, dass Geimpfte sich aber nicht andere schützen, alles. Danke für die verständliche Darstellung.
    Ungeimpfte übernehmen die Verantwortung für sich damit allein. Wahrscheinlich fällt es vielen schwer, von „Zero-Covid“ Abschied zu nehmen, nachdem es über so viele öffentliche Kanäle herbei geredet wurde. Bei einer Belegung der Intensivbetten in KW 43 von <10% (davon in der Ü60 Gruppe ca. 40% Geimpfte) sehe ich keine Überlastung des Gesundheitssystem. Da kann man sich eher fragen, warum beim Pflegepersonal so gespart wird, dass nicht alle Intensivbetten betreibbar sind.

    1. Hallo Herr Dr. Fehr,
      heute gab es im TV Visite da ging es um die neuen Corona Impfstoffe Novavax und Valneva.
      Der Bericht machte auf mich den Eindruck das diese Impfstoffe schlecht gemacht wurden und zu den jetzigen zugelassenen geraten wurde.
      Man wird täglich mehr verunsichert.
      Biontech hat die letzten 9 Monate ein Gewinn von 7,1 Milliarden gemacht.
      Wird die Zulassung der neuen Impfstoffe bewusst in die Länge gezogen.
      Die Gier hat ja bekanntlich keine Grenzen.
      Was können Sie über die noch nicht zugelassenen Impfstoffe sagen als Mediziner?
      Grüße Maya

      1. Es ist zu hoffen, dass dort nicht so viele Adjuvantien eingebaut werden. Die machten während der Schweinegrippepandemie das Poblem mit dem Panderix impfstoff…
        Falls es dann so wäre:
        Ich erwarte dass diese Impfstoffe dann so ähnlich sind, wie der Grippeimpfstoff: Wenig wirksam (vglb. mit dem aktuellen vier I.) ABER deutlich verträglicher…

        Nicht das Impfen als Solches ist das Problem , sondern der übergriffige Impfzwang als Hauptproblem (das wir nur politisch lösen können) und die ungewöhnlich nebenwirkungsreichen 4 Impfstoffe… das letzte Problem lässt sich vielleicht medizinisch lösen ,aber es ist nicht das größte Problem. Entscheidend ist, dass es, völlig unabhängig davon, wie gut oder schlecht irgendein Medikament ist, es einfach nicht richtig ist, Menschen dazu zu zwingen, dieses Medikament anzuwenden. Es gibt keinen guten Grund für einen wie auch immer gearteten Impfzwang. Und selbst ein Schutz von Problemgruppen, der hier nicht erreicht wird, ist meines Erachtens kein ausreichender Grund um Kinder zum impfen zu zwingen…

        Für die verpflichtende Verwendung der aktuellen Impfstoffe kann man lediglich als Begründung die mögliche Überlastung der Intensivstatioenn anführen – der ist allerdings auch 2020 niemals erfolgt. Und selbst wenn er erfolgen würde, bin ich mir relativ sicher, dass die meisten Leute die dieses Risiko, sich nämlich nicht impfen zu lassen, eingehen, in dem Fall auch bereit wären, in zweiter Reihe zu stehen.
        Es wäre interessant zu ermitteln, wie hoch die Quoten der Raucher und Übergewichtigen in den beiden Gruppen (Geimpfte und Ungeimpfte) sind. Wenn man dann mal schaut, wie groß der Anteil der Geimpften mit diesen Risikofaktoren auf Intensivstation ist (Herzinfarkte, Schlaganfälle, PAVK) dann könnte ich mir vorstellen, dass der Anteil der Ungeimpften wegen deren möglicherweise größerem Interesse an der eigenen Gesundheit evtl sogar geringer ist, als in der Bevölkerung!?

        Aber ungeachtet dessen läuft es letztendlich immer wieder auf Rosa Luxemburgs Erkenntnis heraus: „Freiheit ist immer zuerst die Freiheit des Andersdenkenden“…. oder eine Mehrheitsgesellschaft ohne Minderheitenrechte ist mit das Schlimmste was es geben kann….

        1. Guten Tag Herr Fehr.
          Auch ich möchte sagen, dass sie meinen größten Respekt haben kritische Themen anzusprechen. Leider traut sich day kaum mehr jemand.
          Ich verfolge ihren Blog mit großem Interesse. Da ich befürchte das wir und unsere Kinder langfristig nicht um die Impfung herum kommen lag meine Hoffnung auf Novavax oder Valneva.
          Jetzt lese ich von einer Studie
          von inaktivierten SARS-CoV-2-Impfstoff der chinesischen Firma Vero Cell mit erschreckenden Nebenwirkungen.
          Wie schätzen Sie als Mediziner das ein ? Kann dies auf Novavax oder Valneva übertragen werden?

  4. Lieber Dr. Fehr,
    ich danke Ihnen für Ihren Mut, kritisch zu hinterfragen und dies auch öffentlich zu machen. Es braucht mehr Menschen wie Sie in diesen merkwürdigen Zeiten, in denen sich kaum einer mehr traut, sein Recht auf Meinungsfreiheit zu nutzen. Es bleibt jedem frei, sich Ihrer Meinung anzuschließen.
    Ich bin froh über Ihren Blog und verfolge ihn sehr gerne weiter.
    Herzliche Grüße
    Sabine

  5. Guten Abend Herr Dr. Fehr

    Folgendes würde mich brennend interessieren:
    Wenn die alternativ- Impfstoffe auf den Markt kommen, verfügen Sie über labormedizinische Gerätschaften um diese auch zu untersuchen?
    Damit man zweifelsfrei bestätigen kann, dass auch nur das enthalten ist, was auch drinne sein soll, nicht mehr und nicht weniger.

    Gruß Tobi

    1. Nein, wie auch…aber irgendwem wird man glauben müssen. Die mRNA Impfstoffe beinhalten ja auch das, was sie versprechen zum Guten wie zum Bösen. Das sind keine geheimnisvollen tojanischen Pferde sondern schlicht Problemmedikamente. Und wer ein bisschen Pharmakologie kannte, konnte dies vor 15 Monaten schon sagen….

      1. Hallo Herr Fehr, ich gratuliere ganz herzlich zu Ihrem Mut und der kritischen Auseinandersetzung mit den Vekor- und mRNA-Impfstoffen. So viele Ärzte machen sich nicht die Mühe sich mit den Studien, Zahlen, Daten und Fakten auseinander zu setzen. Sie beten nur runter was ihnen vor gekaut wird. Allein wenn ich mir die Daten aus der Pfizer Studie anschaue, sind sie nicht überzeugend: 1 COVID Toter bei den Geimpften und 2 COVID Tote bei den Ungeimpften, dafür jedoch 20 Tote bei den Geimpften und 14 bei den Ungeimpften, 1 Herzinfarkt bei den Geimpften, 5 bei den Ungeimpften. Und wenn man sich dann weitere Statistiken anschaut, zum Beispiel, dass Herzinfarkte in Israel bei unter 40-jährigen seit Beginn der Impfkampange um 25% zugenommen haben, weiß man dass diese Produkte nicht ohne wesentliche Nebenwirkungen sind. Daher muss INDIVIDUELL abgewogen werden bei wem das Impf-Nebenwirkungsrisiko größer ist und bei wem das COVID Risiko. Daher bin ich gegen jede Impfpflicht! Herdenimmunität lässt sich durch eine Non-sterile Impfung und einem Virus mit Tier-Reservoir sowieso nie erreichen. Hier geht es allein um Eigenschutz! In der Kinderimpfung von Pfizer wurde nun ein Herzinfarkt-Mittel hinzu gefügt. 😳 Ich lebe in den USA und meine Tochter 6 Jahre kerngesund darf ungeimpft nur noch bis Juli zur Schule gehen. Ungefähr 60% der Eltern an dieser Grundschule werden ihre Kinder nicht impfen lassen. Wie soll eine Gesellschaft aussehen in der 60% der Kinder keine (Grund-)Schulausbildung bekommen? Bei uns gilt das Impfmandat für Angestellte der Regierung. In New York sind die Hälfte der Feuerwehrstationen unbesetzt, in Chicago wurde die Polizeiflotte von 1000 auf 560 reduziert, in vielen Orten wird kein Müll mehr abgeholt. Die erhoffte Gesundheit und Sicherheit wird durch die Mandate nur reduziert. In Chicago ist die Kriminalität so hoch wie noch nie, in New York verbringen Leute Stunde und Tage in stecken gebliebenen Aufzügen, gestapelter Müll führt zu unhygienischen Bedingungen, …. Bitte liebe Leute, macht die Augen auf und denkt weiter. Wenn jetzt die Impfpflicht für die Pflegeberufe kommt, könnte eine Folge sein, dass viele Familien ihre Angehörigen selbst pflegen müssen. Testen ist tausendmal sinnvoller als eine Impfpflicht!

  6. Hallo Herr Dr. Fehr,
    das ist ja nicht zu glauben.
    Sie klären auf und Stellen Informationen zur Verfügung , wo sich jeder der möchte Informieren kann und Raten nicht von einer Impfung ab.
    Nicht mehr und nicht weniger.
    Ich bin weder Impfgegner noch Corona Leugner.
    Aber ich habe mich über die Impfstoffe informiert und alle 4 machen mir kein gutes Gefühl.
    Ich warte auf Novovax oder den Österreichischen / Französischen Impfstoff.
    Es ist schlimm was in unserem Land passiert. Ich hoffe Sie stellen weiterhin Informationen zur Verfügung.
    In diesem Sinne bleiben Sie alle Gesund.

    1. Sehr geehrter Herr Dr Fehr,

      Es kam, wie es kommen musste….
      Doch sicherlich haben sie früher oder später mit einem Brief wie diesem gerechnet. Der Mainstream streamt und das mit großem Erfolg.
      Ihr Mut, in diesen Zeiten für Patienten so einzustehen und zu agieren ist leider nicht mehr selbstverständlich.
      Ich persönlich finde einen Arzt, der mir offen und ehrlich beide Seiten einer Medaille aufzeigt, Klartext redet, kritisch an- und hinterfragt, wesentlich vertrauenswürdiger als jeder andere.
      Es ist erschreckend wie die Meinungsfreiheit insgesamt , das Fachwissen jahrelang praktizierender Ärzte von diesem Kasperletheater mit seinen Seppeln beschnitten und in nur eine Richtung gelenkt wird oder gelenkt werden soll.

      Es bedarf mehr solcher Menschen wie sie, die öffentlich in alle Richtungen aufklären.
      Machen Sie weiter so.
      Meine Hochachtung und Respekt haben Sie allemal!
      Mit freundlichen Grüßen

      Ch.Peter

  7. Hallo Herr Dr. Fehr,
    das kann ja alles nicht wahr sein. Ich hoffe, Sie lassen Ihren Blog so wie er ist. Ich lese ihn gerne, bin weder Corona Leugnerin noch Impfgegnerin, sondern einfach froh, dass es auch (leider wenige) Ärzte wie Sie gibt, die sich kritisch zu den Themen äußern.
    Danke.
    Mfg
    CGZ

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